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Natürlich muss ich alles selbst machen.

Ich bin John, dein Manager. Gut, dass ich hier bin, sonst würde hier gar nichts laufen.

Über mich

Guten Tag,

ich bin John Micromanager – eine Führungspersönlichkeit, die für Kontrolle, Durchsetzungskraft und maximale Effizienz steht. Merken Sie sich diesen Namen. Kein Detail entgeht mir, kein Prozess läuft ohne meine Zustimmung. Ich setze Standards, und wer sie nicht erfüllt, wird entsprechend darauf hingewiesen.

Mein Motto: Effizienz entsteht durch Kontrolle, Härte und klare Hierarchien.

Ich bin überzeugt, dass Höchstleistung nur durch konsequente Führung und eine strikte Ergebnisorientierung möglich ist. Man muss den Leuten 130 % Auslastung geben, um 100 % Leistung zu bekommen – ein Prinzip, das ich erfolgreich etabliert habe. Delegation sehe ich kritisch, denn oft kann man nur sicher sein, dass etwas richtig gemacht wird, wenn man es selbst kontrolliert.

Kommunikation heißt für mich: Direkt sein, auch wenn es weh tut. Ich glaube daran, dass Kritik motivierend ist, solange sie oft genug und laut genug geäußert wird. Offene Türen sind überbewertet – meine Meetings haben eine klare Agenda, und es geht ausschließlich um Ergebnisse.

Flexibilität und Mitspracherecht im Team? Schön und gut, aber am Ende zählt, dass meine Vision umgesetzt wird. Ich sorge dafür, dass Arbeit nicht liegen bleibt – ob das bedeutet, Überstunden zur Norm zu machen oder Deadlines enger zu setzen, ist nebensächlich. Denn Erfolg kennt keine Komfortzone.

Vertrauen ist ein nettes Konzept, aber echte Kontrolle schafft Ergebnisse. Das ist keine Strategie – das ist eine Lebensphilosophie.

Lebenslauf

John Micromanager

“Perfektion ist kein Ziel – es ist mein Standard.”

Persönliche Informationen

  • Name: John Micromanager
  • Titel: Master of Excellence & Detail Management
  • Geburtstag: 1. April (weil ich für jeden Tag ein Geschenk bin)
  • Adresse: Dort, wo die wichtigen Entscheidungen fallen – meist in meinem Büro.
  • Telefon: Für Anrufe habe ich keine Zeit, ich arbeite.
  • E-Mail: Antwortzeiten variieren je nach Wichtigkeit – und alles ist wichtig.

Berufserfahrung

  1. Buzzword Evangelist
    Global Synergy Experts
    Juni 2007 – April 2012

    • Revolutionierung von Meetings durch Begriffe wie „Overdeliver“, „Quick Wins“ und „Think Outside My Box“.
    • Erstellung der ersten „Buzzword-Bibel“, die mein Team bis heute zitiert – ob sie wollen oder nicht.
    • Unvergessliches Highlight: Meine Idee, Lösungen zu „verfeinern“, ohne sie je wirklich zu definieren.
    • Grundsatz: „Strategie ist nur dann gut, wenn ich sie verstehe und alle anderen verwirrt sind.“
  2. Director of Strategic Oversight
    Solutions Under Pressure GmbH
    Mai 2012 – Dezember 2016

    • Durchsetzung von Standardprozessen, die den Mitarbeiter*innen jede Freiheit nehmen – für maximale Effizienz.
    • Entwicklung meines Leitprinzips: „Ein guter Manager löst keine Probleme – er vermeidet sie, indem er immer Recht hat.“
    • Optimierung der Entscheidungsfindung durch meinen Lieblingssatz: „Lasst mich das machen – ihr versteht das nicht.“
    • Teamkultur gefördert durch innovative Ansätze wie „Feedback-Gespräche ohne Feedback“.
  3. Chief Micromanagement Officer (CMO)
    Visionary Control Inc.
    Januar 2017 – Heute

    • Leitung sämtlicher Prozesse, bis ins kleinste Detail – weil nur ich den Durchblick habe.
    • Einführung der „Finger-im-Spiel“-Strategie: Kein Projekt läuft ohne meine persönliche Freigabe.
    • Innovation durch Überwachung: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – und ich bin der Beste.“
    • Erfolgreiches Outsourcing von Verantwortung – mit exzellentem Ruf als „Schattenboss“.

Ausbildung

  • MBA in Micromanagement Excellence
    School of Overcontrol
    Oktober 2002 – März 2007

    • Abschlussarbeit: „Wie man ein Team lenkt, ohne es jemals loszulassen.“
    • Schwerpunkt: Perfektion in Prozessüberwachung und Mitarbeiteranalyse.
  • Zertifizierung: Leadership through Domination
    Institut für autoritäre Führung

    • Inhalte:
      • „Wie man immer Recht hat“
      • „Überwachung als Führungsstil“
      • „Emotionale Distanz: Der Schlüssel zum Erfolg“

Kompetenzen

  • Detailversessenheit: Niemand macht es besser – weil niemand es wagen würde.
  • Kommunikation: „Reden ist Silber, aber ich bin Gold.“
  • Krisenmanagement: Ich schaffe die Probleme – und löse sie dann für alle sichtbar.
  • Strategie: Jeder Plan ist perfekt, solange ich ihn mache (oder nachträglich verbessere).
  • Multitasking: Alles auf einmal tun und sich dabei selbst bewundern – meine tägliche Praxis.

Hobbys

  • Meetings (vorzugsweise jene, bei denen ich alles korrigieren kann).
  • LinkedIn-Posts voller tiefgründiger Allgemeinplätze, die viral gehen.
  • Kontrolle – ob im Büro, zu Hause oder im Fitnessstudio.
  • Mein Kalender, weil alles geplant ist – bis auf Pausen.

Referenzen

„John Micromanager ist nicht nur ein Manager – er ist die Kontrolle in Person. Ohne ihn läuft nichts – und das ist gut so.“

Warum?

Einblick in toxische Führung und deren Auswirkungen – ein Beitrag zur Sensibilisierung und Verbesserung

Seit über zehn Jahren sammle ich berufliche Erfahrungen in unterschiedlichen Positionen und mit verschiedenen Führungspersönlichkeiten. Dabei ist mir ein wiederkehrendes Muster begegnet: In den meisten Fällen, in denen ich ein Unternehmen verlassen habe, war eine toxische Führungskraft der Hauptgrund für meine Entscheidung. Diese Erfahrung teile ich mit vielen anderen, denn schlechte Führung gehört zu den häufigsten Kündigungsgründen weltweit.

Laut einer Gallup-Studie aus dem Jahr 2023 gaben 75 % der Befragten an, dass ihr direkter Vorgesetzter eine wesentliche Rolle für ihre Arbeitszufriedenheit und damit auch ihre Verweildauer im Unternehmen spielt.

Toxische Führung zeigt sich in vielen Facetten und ist nicht auf den Arbeitsplatz beschränkt. Mein Ziel ist es, Licht ins Dunkel zu bringen:

  • Was macht eine Führungskraft toxisch?
  • Was können Manager tun, um solche Verhaltensmuster zu vermeiden?
  • Wie können wir uns bewusst machen, welchen Schaden bestimmte Verhaltensweisen verursachen?

Eine Idee für Veränderung

Eine Idee, die ich gerne mit euch teilen und gemeinsam weiterentwickeln möchte, ist der Einsatz von ChatGPT, um toxische Führungssituationen zu simulieren.
Durch gezielte Prompts können wir:

  • toxische Führung imitieren,
  • Lösungsansätze für den Umgang damit erkunden,
  • und Führungskräften aufzeigen, wie ihre Handlungen auf andere wirken.

Diese Methode kann sowohl therapeutische Effekte haben als auch Führungskräfte sensibilisieren, um toxische Verhaltensweisen zu vermeiden.

Ein Beispiel: Micromanagement

Micromanagement ist ein häufig genannter Aspekt toxischen Verhaltens.

  • In Ausnahmefällen mag es sinnvoll sein,
  • doch viele Mitarbeiter erleben es als übergriffig und demotivierend.

Oft sind sich Führungskräfte nicht einmal bewusst, dass sie micromanagen oder welchen Schaden dies langfristig anrichtet. Durch Simulationen mit ChatGPT könnten wir trainieren:

  • Wie man solche Situationen adressiert,
  • oder besser mit ihnen umgeht.

Gemeinsam an einer Lösung arbeiten

Lasst uns eine Initiative schaffen, die:

  1. Mitarbeitern hilft, toxisches Verhalten zu erkennen und damit umzugehen.
  2. Führungskräfte sensibilisiert, eine positive und produktive Arbeitskultur zu fördern.